Förderung von Haus Sonnenblume, Schönow

Der Club fördert Haus Sonnenblume, Schönow, im dritten Jahr

Bereits zum dritten Mal konnte Schwester Monika, Franziskanerin und Leiterin des Haus Sonnenblume in Schönow, einen Scheck mit einem hohen vierstelligen Betrag entgegennehmen. Das Haus Sonnenblume besteht nunmehr seit 10 Jahren. In dieser Zeit konnte Schwester Monika (links im Bild mit P Dr. Harald Michel) und ihr Team über 500 Frauen und vor allem deren neugeborenen Kindern helfen, wobei der Betrieb ausschließlich durch Spendengelder aufrecht erhalten werden kann. Dass ein Bedarf an solchen Einrichtungen vorhanden ist, ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass die Einrichtung ständig erweitert wird, und in Pankow ein weiteres Haus zur ambulanten Betreuung entstanden ist. Haus Debora, so der Name der neuen Einrichtung, bietet Adoptivwohnungen, in denen sich Adoptiveltern in geschütztem Raum mit ihrem Kind vertraut machen können.

„Kennzeichnend für die Frauen, die zu uns kommen“, so Schwester Monika anlässlich der Spendenübergabe während des Regeltreffs am 2. Dezember 2008, „ist, dass sie alle eine gestörte Beziehung zu verarbeiten haben.“ Dies sei keinesfalls eine Frage der sozialen Herkunft, vielmehr seien häufig gut ausgebildete Frauen, etwa Geschäftsfrauen oder Anwältinnen, betroffen. Das Hauptanliegen der Franziskanerin: „Wir wollen den neu geborenen Babys helfen, aber gleichzeitig auch den Frauen die notwendige Unterstützung zukommen lassen.“

Ein selbstloser, engagierter, gesellschaftlich enorm wichtiger Beitrag, den die Schwester hier leistet, ein Einsatz, den wir durch unseren Spendenbeitrag gerne unterstützen. Weitere Infos unter http://www.haus-debora.de und www.kinderhaus-sonnenblume.de.

 

Übergabe der ersten Spende im September 2007

Der Lions Club Berlin-Dorotheenstadt hatte sich vorgenommen, mit zwei Activities einen wesentlichen Beitrag zu leisten, um das Anliegen des „Kinderhaus Sonnenblume“ (www.kinderhaus-sonnenblume.de) zu unterstützen.

Entstanden ist das Kinderhaus Sonnenblume auf Initiative der Franziskanerin Schwester Monika. Sie folgte ihrer Berufung und wollte ein Angebot schaffen, um Leben zu retten. Über viele bürokratische Hürden hinweg wurde das Kinderhaus im Oktober 1999 in Schönow bei Bernau in der Nähe von Berlin eingeweiht. Anliegen und Schwerpunkt der Arbeit ist seitdem die Aufnahme von schwangeren Frauen und Müttern mit ihren Kindern sowie die sofortige Aufnahme von Neugeborenen und Säuglingen, deren Mütter sich in extremen Krisensituationen befinden.

Das Besondere ist, dass die Frauen auf eigenen Wunsch anonym bleiben können und die Hilfe unbürokratisch rund um die Uhr erfolgt. Frauen finden hier erst einmal einen Raum der Liebe und Geborgenheit, lernen Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen.

Die Botschaft lautet: „Komm zu uns, bevor Du Dir und Deinem Kind etwas antust!“

Die Frauen werden dort abgeholt, wo sie sind: mit Ängsten und Schuldgefühlen beladen, weil sie dem werdenden Leben in ihrem Bauch ambivalent gegenüberstehen oder es ablehnen und für sich keinen Ausweg sehen. Die Frauen trauen sich in dieser Situation nicht mit jemandem zu sprechen, weder mit der besten Freundin noch mit der eigenen Mutter und schon gar nicht mit behördlichen Mitarbeitern.

In den vergangenen Jahren konnte auf diese Weise mehreren hundert Frauen im Alter zwischen 12 und 40 Jahren unabhängig ihrer sozialen Herkunft geholfen werden.

Das alles ist nur möglich, weil die Finanzierung fast ausschließlich über Spenden läuft. Umso größer war die Freude bei Schwester Monika, als der Präsident des LC Berlin-Dorotheenstadt, Ralf Peggau (rechts im Bild) und der Schatzmeister des Fördervereins, Wolfgang Stöcker (links im Bild) am 03. September 2007 eine Spende in Höhe von 9.000,- Euro überreichen konnten. Zwei große Activities des LC, das Charity-Golfturnier und der Comedy-Abend, waren die Grundlage für diesen Erfolg.

Der Betrag wird für Renovierungsarbeiten im „Haus Debora“ in Berlin verwendet. Das neu hinzugekommene Haus möchte Erziehenden in Krisensituationen helfen.

Wir freuen uns über das Engagement von Schwester Monika und ihrem Team und wünschen ihr, dass auch das Haus Debora vielen Menschen helfen kann.

Ralf Peggau, Präsident LC Berlin-Dorotheenstadt